Archiv für Dezember 2014

Von den „Commons“ zum sozio-kulturellen Existenzminimum

Donnerstag, 23. April 2015 von 18.30 Uhr bis 22 Uhr
im Bürgerhaus Bockenheim, Schwälmer Straße 28

Die Kämpfe um „commons“, um freien Zugang zu Gemeingütern, um das Recht auf Stadt und für Bewegungsfreiheit, prägen viele der aktuellen politischen und sozialen Auseinandersetzungen, auch im Rhein-Main-Gebiet. Auch in den Perspektivdebatten von Blockupy, im transnationalen Widerstand gegen das Krisenregime, werden die „Commons“ immer wieder angesprochen.

Anknüpfend an eine erste Veranstaltung im Februar zum Alltagswiderstand in der Krise und der Forderung nach einem „Guten Leben“ laden wir für den 23.4. erneut zu einem dreistündigen Austausch ein. Im ersten Teil wollen wir zunächst allgemeiner dem Begriff und den Ambivalenzen der „Commons“ nachgehen. Thomas Gehrig, aktiv u.a. im Links-Netz, wird hierzu einen Input geben und insbesondere auf das Verhältnis von „Commons“ und den Forderungen nach sozialer Infrastruktur eingehen.

Im zweiten Teil wollen wir dann sehr konkret und aus verschiedenen Bewegungserfahrungen diskutieren, ob und wieweit die Forderung nach einem regionalen sozio-kulturellen Existenzminimum unterschiedliche Kämpfe in Rhein-Main zusammenbringen könnte. Hier werden kurze Beiträge aus dem regionalen Spektrum der Erwerbsloseninitiativen, von Recht auf Stadt sowie aus antirassistischen Gruppen die Diskussion eröffnen.

Rhein- Main Aktive aus Erwerbslosen-/Antirassistischen/Antifaschistischen Bewegungen und Bildungsprotesten