25. August 2013 Erstes Treffen mit VertreterInnen verschiedener Gruppen und Organisationen

17. Oktober 2013 Veranstaltung mit Karlheinz Roth: Manifest für ein egalitäres Europa

9. November 2013 Veranstaltung mit Manfred Sohn: Der dritte Anlauf. Alle Macht den Räten

15. Dezember 2014 Ratschlag

9. März 2014 Ratschlag

14. Juni 2014 Ratschlag

12. Februar 2015
Krise, Alltag, Widerstand zwischen Wunsch und Realität
18.30 Uhr bis 22 Uhr
im Bürgerhaus Bockenheim, Schwälmer Straße 28
Die Zuspitzung der allgemeinen Krise in Europa, führte bisher in Deutschland zu keinen nennenswerten Protesten. Was ist die Ursache für diese Abstinenz und wie ist die aktuelle Situation einzuschätzen?
Auch wenn die Blockupy-Aktionstage und -diskussionen in den letzten zwei Jahren recht erfolgreich waren, sollte man sich eingestehen, dass innerhalb des Widerstandes gegen die Troika-Politik und insbesondere über den Bezugsrahmen der Europäischen Zentralbank hinaus es bisher nicht gelungen ist, Verbindungslinien zwischen täglichen Kämpfen vor Ort und einer grundlegenden Alternative zu den herrschenden Verhältnissen herzustellen. Schwachpunkte vor Ort werden oft durch Aktivitäten überdeckt, die sich auf die europäische Ebene beziehen. Alltägliche Kämpfe im Betrieb, im Jobcenter, im Ausländeramt, an der Universität etc., auch im Rhein-Main-Gebiet, sind selten und stehen unverbunden mit dem Wunsch Vieler, eine Alternative zum Kapitalismus zu finden. Aber auch innerhalb der unterschiedlichen Politikfelder gibt es kaum einen kontinuierlichen inhaltlichen Diskurs.

Um diese Themen zu hinterfragen, zu diskutieren und mögliche Antworten gemeinsam zu finden, wollen wir uns mit AktivistInnen verschiedener politischer Schwerpunkte am 12. Februar zunächst für gute drei Stunden zusammensetzen. Wir wollen uns über einige Begrifflichkeiten und Ausgangspunkte (Stichworte: wo finden derzeit die zentralen gesellschaftlichen Konflikte statt, wer sind die TrägerInnen politischer Proteste, welche gesellschaftlichen Alternativen haben wir anzubieten) verständigen sowie reale Zwischenschritte und konkrete Perspektiven hin zu „einem guten Leben“ debattieren. Ziel soll insbesondere sein, auch über den 18. März – dem Protest gegen die feierliche Eröffnung des neuen EZB-Gebäudes – hinaus im Sinne einer besseren Zusammenarbeit und einer verstärkten regionalen Handlungsfähigkeit, praktische Erfahrungen zu reflektieren und für Aktionen nutzbar zu machen.